Nach knapp einjähriger Bauphase wurde der Justizanstalt Wien-Josefstadt am 2. Juli 2020 der neue Gefangenentransporter übergeben. Zum Einsatz kommt der Bus im dort angesiedelten Zentralen Überstellungsdienst. Die Übergabe erfolgte durch Mag. Friedrich Koenig, Generaldirektor für den Strafvollzug und den Vollzug freiheitsentziehender Maßnahmen, im Namen von Bundesministerin Dr.in Alma Zadić.

Fahrgestell und Motor stammen von den Firmen Volvo und Kiitokori, der gesamte Aufbau erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Eskortekommandanten der JA Wien-Josefstadt und den Buslenkern. Der 12 Meter lange, knapp 3,5 Meter hohe Bus mit 460 PS und 6 m³ Gepäcksraum bietet Platz für 27 Insass*innen, vier Eskortebeamt*innen und zwei Fahrer*innen. Damit werden in Sachen Sicherheit und Technik sowohl für die Eskortebeamt*innen als auch für die Kraftfahrer*innen neue Maßstäbe gesetzt.

Der bisher eingesetzte und bestens bekannte weiße Gefangenentransporter wird nun nach 15 Jahren und über 1,2 Mio. Kilometern Laufleistung in die Rolle des Ersatzwagens zurücktreten.

„Als Generaldirektor für den Straf- und Maßnahmenvollzug ist mir die Sicherheit der Bediensteten sowie der Insass*innen ein großes Anliegen. Es freut mich daher besonders den justizeigenen Fuhrpark um dieses neue Transportportmittel, welches dem aktuellen Stand der Technik entspricht und zugleich größtmögliche Sicherheit bietet, zu erweitern“, so Generaldirektor Mag. Koenig stolz.

Zahlreiche Bedienstete waren in den aufwändigen Ausschreibungs- und Planungsprozess involviert. „Bei der Anschaffung dieses zeitgemäßen Gefangenentransporters wurde auf die Erfahrungswerte und das Know-how zahlreicher Expert*innen aus der Praxis zurückgegriffen. Bei der Ausstattung des Fahrzeuges wurden Anregungen von Seiten der Volksanwaltschaft ebenso berücksichtigt“, so Generaldirektor Mag. Koenig anerkennend.

Den beteiligten Bediensteten dankten Generaldirektor Mag. Koenig und Oberst Peter Hofkirchner im Namen der Anstaltsleitung besonders: „Ich wünsche allen Bediensteten allzeit gute und vor allem sichere Fahrten im Rahmen der Überstellungen von Insass*innen quer durch Österreich“, so Generaldirektor Mag. Koenig abschließend.

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